Stottern

Stottern ist eine Störung des Redeflusses, die durch häufige Unterbrechungen des Sprechablaufs, durch Wiederholungen von Lauten und anderen Teilen eines Wortes gekennzeichnet ist.

Man grenzt das Idiopathische Stottern (Stottern ohne bekannte Ursache) vom Stottern mit bekannter psychischer oder physischer Ursache ab.

Merkmale des Stotterns sind

  • rasche Wiederholungen von Lauten, Silben oder Wörtern (auch klonisches Stottern genannt)
  • Verlängerungen von Lauten (so genannte Dehnungen)
  • stumme oder hörbare Blockaden (auch tonisches Stottern genannt)

Das Stottern muss von folgenden Störungen unterschieden werden:

  • Entwicklungsstottern: Bei Kindern mit Unflüssigkeiten muss entschieden werden, ob es sich um normale Unflüssigkeiten (sogenanntes Entwicklungsstottern) oder um pathologisches Stottern handelt.
  • Poltern: Eine Redeflussstörung, die durch erhöhtes Sprechtempo und undeutlicher Aussprache gekennzeichnet ist.
  • Erworbenes Stottern: Idiopathisches Stottern (d.h. Stottern mit unbekannter Ursache) muss vom erworbenen Stottern unterschieden werden, das auf ein psychisches oder physisches Trauma oder auf eine neurologische Erkrankung zurückgeht.